Tada, und ich werde es nicht in der Frist schaffen. Eine Seminararbeit fehlt noch, bis auf zwei Tage an denen ich krank war habe ich jeden Tag an der Uni verbracht. Seit Wochen und Monaten schon, und Montag geht das neue Semester los. Immerhin habe ich die Seminare belegen können die ich haben wollte. Kleiner Lichtblick zwischen Antriebs- und Rastlosigkeit. Und ja, die beiden Zustände lassen sich durchaus in einem vereinbaren, hätte ich auch nicht gedacht.
Gute Musik weht um meine Ohren, gute Menschen halten sich um mich auf und ich schwanke zwischen Scheißefinden, befindlichkeitsfixiertem Mist und Rumhüpfen. Manchmal ist mein Kopf zu klein um alle Dinge aufzunehmen und umzusetzen, glaube ich. Um den doofen Dingen von Beginn an frech den Mittelfinger entgegenzustrecken oder die guten Sachen von Beginn an zu genießen. Aber ich übe. Nicht nur das, auch meinen Text fürs Theater. Und ich übe mein vorzeitiges Verspießern zu verhindern. Gute große Party mit tollen Menschen, und plötzlich ist es hell und die Vögel machen Krach und es ist halb elf am Sonntagmorgen, bis ich endlich, immernoch betrunken, im Bett liege.
Haha, eins zu null für mich! Wobei, meine Unlust heute abend wegzugehen macht schon wieder ein Unentschieden daraus.
Das holen gewissen Dummheiten von Ostern aber auch schon wieder raus, kleinmädchenhaftes Erröten und Sichfreuen und alles kichernd auf den Alkohol schieben. Zwei zu Eins! Ha!
Das solange anhält, bis es zur Unterhaltung kommt, zur interessanten Unterhaltung, das Gefühl der Trunkenheit rapide verschwindet und man plötzlich auf Mitte bis Ende zwanzig geschätzt wird. Großes Kino. Okay. 2:2. Die Partie ist noch lange nicht zu Ende gespielt. Und außerdem wollte Mann mich bestimmt ärgern damit.
Tja was soll ich sonst hier schreiben? Oft fallen mir lustige Dinge ein, die ich in meinem arg vernachlässigtem Blog aufgreifen will, aber bis ich das tun könnte habe ich wieder alles vergessen. Und nein nein nein, schiebt das nun nicht auf mein Alter! Wirklich nicht!
Ansonsten stelle ich einen Sonderantrag auf gutes Frühlingswetter in Bremen, das haben alle verdient. Auch die gutmütige Oma, die mich abends auf dem Unirückweg in der Bahn über das Wetter zuquasselte obwohl ich nur noch ein Feierabendglaswein herbeisehnte. Soweit der Einblick hier. Hat sich irgendwie nicht viel getan, huh? Schnell weggeklickt und cheerio!